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      Der andere Blick

Am 05.04.2018 versendete ich folgende Mail an 12 verschiedene Krankenhäuser von Magdeburg bis München. :


Sehr geehrte Damen und Herren,

im Moment recherchiere ich zum im Betreff genannten Thema.
Oft ist das Thema "Notaufnahme" in den Nachrichten, es ist bekannt, 
nicht alles läuft, wie es soll, von beiden Seiten oftmals.
Mir ist es wichtig, gerade beim Thema Gesundheit, ausgewogen zu berichten,
deshalb bitte ich Sie, den Fragenkatalog zu beantworten und an meine mail Adresse zu senden.
Vielen Dank im Voraus

mit freundlichen Grüßen

Sofie Lehmann




rotpoetin.de 
Sofie Lehmann
freie Journalistin/Naturfotografin
Grabenstr. 27
53639 Königswinter

Tel.: geschäftlich        02223-900 74 15
Fax:                          02223-909 5089
mail:                         sofielehmann@rotpoetin.de
web:                         https://rotpoetin.de
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Da ich keine Antwort erhielt ging ich davon aus, dass sich niemand auf meiner Website den digitalen Presseausweis geladen hat, um Klarheit über meine Funktion zu erhalten.
Deshalb sendete ich am 26.04.2018 eine zweite mail, mit dem Link zum digitalen Presseausweis.

Sehr geehrte Damen  und Herren,

am 05.04. 2018 versendete ich u.s. mail an Sie incl. eines Fragenkataloges "Recherche "Not in der Notaufnahme".

Leider erhielt ich bisher nur wenige Rückmeldungen, Antworten auf Fragen gar nicht.
Zur Klarheit meiner Person und meiner Funktion übersende ich nunmehr als PDF Datei meinen Digitalen Presseausweis als
Anhang mit. 
Vielleicht war nicht deutlich genug, dass ein Link auf meiner Website zu diesem digitalen Presseausweis führt, den ich Ihnen gerne
nochmals mitsende:

https://www.dvpj.org/?page=gns_check&action=dsp_qr_check&firstname=Sofie&lastname=Lehmann&postcode=53639

Das von mir gewählte Thema ist ja für alle wichtig, denn auch da, wie überall, gibt es mehrere Seiten, die darzustellen mir ein Anliegen sind.

Bitte senden Sie mir eine Bestätigung des Erhaltes der mail, da ich sonst davon ausgehen muss, sie ist nicht angekommen und ich muss sie erneut senden.
Wichtig finde ich, wenn meine Fragen beantwortet werden, damit ich ausgewogen über das Thema berichten kann, das sonst nur einseitig darstellbar ist.

In Erwartung ihrer Antwort verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Sofie Lehmann

Das ist nun wieder 2 Wochen her und ich erhielt 2 Antworten, die nun nicht verwertbar sind.
Bei 2 Antworten von 12 möglichen ist kein Ergebnis erkennbar. 

Folgenden Fragenkatalog sendete ich mit, weil mein anliegen eben das oben schon erwähnte ausgewogene Berichten war.:

Fragen zur Notaufnahme:  


Gibt es in Ihrem Krankenhaus Ärzte, die nur in der Notaufnahme arbeiten?   

Wenn Ärzte auf Stationen arbeiten, aber auch unregelmäßig oder regelmäßig in der Notaufnahme arbeiten müssen, erhalten sie dafür ein gesondertes Entgelt?   

Wenn Ärzte auf Stationen arbeiten, aber auch unregelmäßig oder regelmäßig in der Notaufnahme arbeiten müssen, erhalten sie dafür einen Freizeitausgleich?   

Wenn Ärzte auf Stationen arbeiten, aber auch unregelmäßig oder regelmäßig in der Notaufnahme arbeiten müssen, geschieht das gleichzeitig oder abwechselnd, d.h., z.B. Dienstag Station und Notaufnahme oder Dienstag Station, Mittwoch Notaufnahme?   

Wenn Ärzte auf Stationen arbeiten, aber auch unregelmäßig oder regelmäßig in der Notaufnahme arbeiten müssen, geht dann der Dienst z.B. nur am Tag, oder muss der gleiche Arzt in der Notaufnahme dann 24 Stunden arbeiten?   

Wenn Ärzte nur in der Notaufnahme arbeiten, keiner Station für den Zeitraum der Notaufnahmearbeit, z.B. für 1 Jahr, zugeordnet sind, wechselt der Dienst dann zu Tag- und Nachtdienst?  

Gibt es Statistiken in ihrem Krankenhaus, wieviele Patienten,  die in Ihrem Krankenhaus zur Notaufnahme kommen, kein Notfall sind?   

Gibt es Statistiken in ihrem Krankenhaus, wie viele dieser Patienten ohne Untersuchung fortgeschickt wurden?   

Gibt es Statistiken darüber, wieviele Patienten dadurch Schaden nahmen, weil sie doch ein Notfall gewesen wären?   

Gibt es Statistiken darüber, ob Patienten, die ein Notfall waren, Schaden nahmen, weil Patienten, die kein Notfall waren, die Ärzte beanspruchten? 

Leider ist das so nicht möglich, weil ich zwar viele Informationen, nicht nur von mir als Patientin, sondern auch von anderen habe, aber kaum von Ärzten. Schade.


Als freie Journalistin bin ich eben dies, aber auch ein Mensch, wie jeder andere, der u.a. auch, bei mir war es in den letzten Jahren oft, Patientin ist. 

Wenn man in die Wartezone der Notaufnahme kommt, sitzen dort meistens viele, die warten. 
Geduldig oder ungeduldig. Manchmal hört man dann so Äußerungen wie:

„Jetzt geht der/die auch noch essen.“ „Warum geht der/die jetzt weg?“ „Muss der/die jetzt noch Pause machen?“ „Wie lange muss ich denn noch warten?“

usw..
Dazu sage ich, als Patientin und freie Journalistin: 

Ärzte und Ärztinnen sind keine Götter und Göttinnen in Weiß.
Patienten und Patientinnen sind medizinische Laien. 

Ärzte müssen essen und trinken, Pause machen, manchmal zu einem Notfall auf der Station und alle wollen, dass der Arzt sich Zeit nimmt für sie selber, aber bloß nicht für die anderen. 

Wie ich oben begründete, ist das nun leider das einzige, was ich zu Ärzten sagen kann, weil ich keine weiteren Informationen, verwertbaren Informationen erhielt.

Da ich deshalb auch nur mit Sicherheit darüber schreiben kann, was ich selber z.T. Erlebt habe, wird dies nun eher ein Erfahrungsbericht, als ein recherchierter ausgewogener Bericht über die Situation in der Notaufnahme für beide Seiten. 

Meine Erfahrung ist in einem Krankenhaus mit größtenteils gut zu bewerten, sogar sehr gut, bis auf einmal, als eine Ärztin mir sagte, da ich kein Notfall sei, dürfe sie mich auch nicht untersuchen, das würde nicht bezahlt.
Natürlich sprang da die freie Journalistin an und ich erkundigte mich beim GKV, dem Spitzenverband der Krankenkassen und erhielt folgende Antwort:

Zuerst meine Anfrage:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Sofie Lehmann und ich arbeite als freie Journalistin.
Hier kommen Sie zum digitalen Presseausweis:

digitaler Presseausweis

Schon länger recherchiere ich zum Thema Gesundheitswesen und zur Zeit speziell zum Thema Notaufnahme.
Eine Frage stellt sich in dem Zusammenhang immer wieder:

"Dürfen Ärzte in der Notaufnahme Patienten, die in die Notaufnahme kommen, ohne Untersuchung mit der Begründung, der Patient sehe ja gut aus,es ginge ihm ja gut, weg schicken mit der Zusatzbegründung, wenn der Patient kein Notfall sei, dürften sie nicht untersuchen, auch keine Blutuntersuchung durchführen?
Darf also von einem Patienten, der ja Laie ist, erwartet werden, wenn er sich subjektiv sehr schlecht fühlt, dass er seinen Zustand differenziert einschätzen kann?"

Dass Ärzte in der Notaufnahme z.T. stark überlastet sind, ist klar, auch durch Patienten, die eben kein Notfall sind.
Aber kann der Patient das einschätzen?

Für die Beantwortung meiner Fragen wäre ich sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Sofie Lehmann

rotpoetin.de
Sofie Lehmann
freie Journalistin/Naturfotografin
Grabenstr. 27
53639 Königswinter

Tel.: geschäftlich    02223-900 74 15
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Und die Antwort von Herrn Florian Lanz, Pressesprecher des GKV:

Für die Abklärung der Behandlungsnotwendigkeit erhalten die Kliniken eine gesonderte Vergütung. Die Abklärung der Behandlungsnotwendigkeit bezieht sich auf Fälle, bei denen sich feststellen lässt, dass der Patient keiner sofortigen Maßnahme bedarf und, wenn überhaupt notwendig, die nachfolgende Versorgung durch einen Vertragsarzt außerhalb der Notfallversorgung möglich und/oder auf Grund der Umstände vertretbar ist. Damit sind selbstverständlich nicht Fälle gemeint, wo eine Gefahr für Leib und Leben nicht ausgeschlossen werden kann. Solche Fälle müssen ausführlich diagnostiziert werden. Diese Diagnostik erfolgt in der Regel jedoch nicht im Rahmen der ambulanten, sondern der stationären Versorgung.
 
Wir halten nichts davon, einem Patienten „vorzuwerfen“, er würde sich an einen falschen Ort begeben haben, weil er z. B. für die Notaufnahme nicht krank genug sei. Vielmehr ist es die Aufgabe des Gesundheitswesens, sich auf die Bedürfnisse und Notwendigkeiten von kranken Menschen einzustellen. Deshalb plädieren wir dafür, dass es für die ambulante und die stationäre Notfallversorgung eine gemeinsame Anlaufstelle gibt („gemeinsamer Tresen“), wo entschieden werden kann, ob der Patient stationär aufgenommen wird, in einer angrenzenden ambulanten Praxis behandelt oder ggf. auf einen anderen niedergelassenen Arzt verwiesen wird. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Florian Lanz
 
Pressesprecher
Leiter Stabsbereich Kommunikation
 
GKV-Spitzenverband 
Reinhardtstraße 28
10117 Berlin
 
Tel.: 030 206288-4200
Fax: 030 206288-84200
E-Mail: Presse@gkv-spitzenverband.de 
www.gkv-spitzenverband.de 
 
Twitter: @gkv_sprecher


Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es zulässig ist, was ich mit einem anderen Arzt erlebte, als ich in der Notaufnahme anrief, der mir aufgrund der Symptome, obwohl immer wiederkehrende Divertikulitis bekannt war, allerdings auch eine Depression, riet Schmerzmittel und etwas gegen Fieber zu nehmen, ohne Untersuchung natürlich, die am Vortag stattfand, ohne krankhaften Befund, der sich aber rapide verändert hat, so das 4 Tage später eine Fast-Not-OP stattfand,weil ich am nächsten Tag zur Hausärztin ging. Ohne das, würden sie nix hier lesen können. 

Man kann also sagen, der Patient spürt seinen Körper, der Arzt kennt die Theorie und hat da die Möglichkeit so oder so zu handeln. Man kann Patienten nur raten, nicht alles kritiklos zu glauben. 
S. o. Ärzte sind keine Götter in Weiß.

Ganzheitliche Betrachtung des Menschen darf nicht so ausarten, dass keine Untersuchung mehr stattfindet.

Durch die Privatisierung vieler Krankenhäuser ist aber auch ein enormer Konkurrenzkampf entbrannt, der Konkurrenzkampf um Patienten, so dass Ärzte selber manchmal äußern, dass sie oft Operationen durchführen müssen, die unnötig sind,weil sie Geld einbringen. 

Warum z.B. in einer Notaufnahme abends gesagt wurde, mein Daumen sei kaputt, man müsse am nächsten Tag entscheiden ob OP oder nicht und als ich äußerte, operieren ließe ich mich dann aber lieber in einer Handchirurgie, und morgens die Spontanheilung stattgefunden hatte, wage ich gar nicht zu beurteilen. Jedenfalls hieß es morgens, er sei doch nicht kaputt. Nun ja

Jetzt mal weiter zur Überforderung der Patienten, also der medizinischen Laien:

Vor kurzem wurde noch mal im Radio über die Not in der Notaufnahme berichtet und es wurden als Beispiel für „kein Notfall“ u.a. erwähnt:

Bauchschmerzen.

Gibt es Bauchschmerzen ohne andere Symptome?
Sind Bauschmerzen an sich eine harmlose „Erkrankung“?
Gibt es nur eine Art von Bauchschmerzen?

Ich denke, da hat jeder genug Erfahrung, um das zu Verneinen.

Nur mal ein paar Beispiele:

falsches gegessen, zu viel gegessen, Bakterien im Essen usw..

Aber – es gibt auch die gefährlichen Bauchschmerzen:

z.B. bei Divertikulitis
Blinddarm
Zwerchfellbruch, wenn der Magen sich hochgeschoben hat

und dann hört man immer wieder, dass auch bei einem Herzinfarkt Bauschmerzen vorhanden sein können, manchmal, vor allen Dingen auch bei Frauen, das einzige Symptom sind.

Weiter wurde gesagt, man solle dann erst mal abwarten.
Wenn man aber bei einem Herzinfarkt oder auch anderen Grunderkrankungen länger abwartet, kann das auch das letzte Warten des Lebens gewesen sein und dass ich dann etwas, was niemand mehr bereuen kann. Verpasste Chance.

Was ich meine: Beide Seiten müssen mit Klarheit sehen, wo die Grenze des anderen ist.

Wenn z. B. Patienten warten müssen und dann meinen: Jetzt geht der auch erst noch essen, ist doch klar: auch Ärzte sind Menschen und brauche Essen, Trinken, Pausen um gut zu funktionieren.

Warum also nicht diese Begegnung in der Notaufnahme als Chance sehen, statt als Konkurrenzkampf des Recht-Habens?

Nun ist es leider so, dass das Gesundheitssystem immer mehr zu einem Gewinn-Verlust-Rechnungsverein wird. 

Das bedeutet: Der Mensch, der Patient, verliert an Bedeutung. 

Ein krasses Beispiel war einmal die Aussage eines Politikers der von sozialverträglichem Frühableben sprach.

Alle waren entsetzt, aber läuft dieses Profitdenken und Konkurrenzdenken in Krankenhäusern nicht auch darauf hinaus?
Von Ärzten erfuhr ich, dass sie oftmals Operationen ausführen müssen, die nicht notwendig sind, weil damit mehr zu verdienen ist. 
Dann bleibt oft die adäquate Behandlung auf der Strecke. 

Dann ist der Patient, wenn er es merkt, unzufrieden und auch der Arzt fühlt sich damit nicht wohl, weil er helfen und heilen will und kein Geschäftsmann ist, zu dem er aber in Krankenhäusern oftmals mutieren muss.

Der Patient kommt als besorgter Mensch in die Notaufnahme, weil er seinen eigenen Zustand, als medizinischer Laie, nicht einschätzen kann, siehe mein Beispiel oben von den Bauchschmerzen.

Oft wird er aber so behandelt, als sei er ein Hypochonder, da findet eine Gleichstellung statt von Unwissenheit und Dramatisierung.

Bei Fachpersonal, egal ob ärztliches oder Pflegepersonal, kann man eine gewisse Kenntnis des eigenen Zustandes erwarten?, obwohl Leiden immer Subjektiv ist, unabhängig vom Wissensstand.

In den Wartezimmern sitzen Menschen, die oft Angst haben, nicht wissen, was mit ihnen los ist und wenn sie dann kurz abgefertigt werden, sogar ohne Untersuchung, obwohl auch die Untersuchungen von Nicht-Notfällen gezahlt werden, da gibt es ein extra Budget, macht das die Situation nicht besser für den Patienten, aber er verliert, wenn das sogar öfter passiert, jegliches Vertrauen in die Ärzte. 
Und zwischen Ärzten und Patienten besteht ein starkes Abhängigkeitsverhältnis, da der Patient keine eigenen, weiterführenden Untersuchungen, wie z.B. Röntgen oder auch Blutuntersuchungen, durchführen kann. 
Er ist darauf angewiesen, dass der Arzt hilft. Er ist abhängig.

Personal der Notaufnahme beschwert sich aber auch oft, dass Menschen kommen, die kommen, weil Wochenende ist und sie in der Woche nicht zum Hausarzt wollen.

Nun gut, in unserem politischen System, man schaue manchmal in den Wirtschaftsteil der Zeitungen, wo z.b. mal berichtet wurde „....... baut 16.000 Stellen ab, haben natürlich auch viele Menschen Angst ihre Arbeit zu verlieren und gehen deshalb am Wochenende lieber zur Notaufnahme, als in der Wochen Ärger auf der Arbeit zu bekommen, wegen eines Arztbesuches, der dann vielleicht wegen weiterführender Untersuchungen weitere Fehlzeiten nach sich zieht.

Man kann nicht einfach so mal locker vom Hocker was beurteilen, ohne die Komplexität des Sachverhaltes zu betrachten. 


Wenn man jetzt noch den Pflegenotstand, der überall zu bemerken ist, dazu nimmt, stellt sich mir die Frage:
Warum nicht sich zusammen tun, wenn auch zwei Seiten einer Medaille, aber mit gleichem Interesse, und solidarisch für sinnvolle Veränderungen sich einsetzen, anstatt sich gegenseitig in einer eskalierenden Situation als Feinde zu betrachten? 

Meine Hausärztin, das noch zum Thema, sagte nach der oben beschriebenen fast-Not-OP zu mir, dass Patienten oft viel früher vor den entsprechenden Untersuchungsergebnissen spüren, dass etwas nicht stimmt.

Ich rate jedem Patienten, der der Meinung ist, der Arzt liegt falsch, konsequent weiter untersuchen zu lassen, denn er könnte recht haben. 

Wie gesagt, was sie hier lesen ist mehr ein Erfahrungsbericht, als das, was ich plante, weil einfach keine oder fast keine Informationen der zweiten Seite kamen. 


Wenn 628 Notaufnahmen geschlossen werden, geht das auf Kosten aller Betroffenen, der Patienten, der Ärzte und des übrigen Personals.
Und wenn es heißt, in der Regel seien alle Notaufnahmen in 30 Minuten mit dem PKW erreichbar, dann scheint mir das Risiko bei Notfällen doch sehr hoch. 
Und es werden dabei nicht die Infrasturkturarmen Gebiete, wie z.B. die Vulkaneifel, berücksichtigt, wo auch viele, z.T. ältere und alte Menschen keinen PKW zur Verfügung haben. Und gerade auch diese Menschen scheuen sich eher einen Rettungswagen oder Krankenwagen zu rufen, die Ärzte dort müssen schon viel mehr Hausbesuche leisten, als anderswo uns sind somit viel unterwegs. 

Mir scheint, unser Gesundheitssystem muss nach vielen Fehlern noch mal zurück auf Anfang und mit frischen Geistern neu überlegt werden, ob nicht grundsätzliche Änderungen nötig sind, z.B. die Aufteilung in Pflegeberufen in die, die Dokumentieren, die, die sich um die Organisation kümmern und die, die Zeit haben für die Patienten. 

Bei einem "weiter so" landet das Gesundheitssystem, das mal ein gutes war, an der Wand.