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      Der andere Blick


Wenn wir davon ausgehen, dass Gesundheit, im Sinne der Definition "Gesundheit der WHO von 1948, erreichbar ist, warum werden dann Behinderte oft als "nicht-gesund" behandelt, obwohl sie, wie jeder andere den Zustand erreichen können, wenn er denn erreichbar sein kann und warum brauchen wir dann eine Sprache bzw. Wörter, die nur als Alibi dafür dienen, dass wir bestimmte Menschen, nämlich Behinderte, anders behandeln, als es der Gleichheit der Menschen angemessen wäre? 

Inklusion ist dafür, meiner Meinung nach, ein abschreckendes Beispiel. 
Jeden Menschen entsprechend den Menschenrechten behandeln macht jede weitere Maßnahme überflüssig, und wäre der richtige Weg alles zu ändern.


Übrigens hat mein Exmann, früher Bundesjugend und Bildungssekretär, zuständig für Kultur und Bildung, Arbeits- und Sozialrecht, im Vorstand der IG Druck und Papier, diese Definition in seiner Diplomarbeit für Sozialpädagogik, mit dem Titel:


"Menschengerechte Arbeitsgestaltung in Betrieben und Verwaltungen unter Sozio-ökonomischen Determinanten"


auch verwendet. 

Daher kenne ich die Definition überhaupt.


http://flexikon.doccheck.com/de/Gesundheit


"Die Gesundheitsdefinition der WHO (1948):
"Gesundheit ist ein Zustand völligen psychischen, physischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen. Sich des bestmöglichen Gesundheitszustandes zu erfreuen ist ein Grundrecht jedes Menschen, ohne Unterschied der Rasse, der Religion, der politischen Überzeugung, der wirtschaftlichen oder sozialen Stellung.""